Diabetes bei Hund und Katze

Auch Haustiere können an Diabetes erkranken

Mit den beiden hauptsächlich vorkommenden Typ 1 und Typ 2 zählt Diabetes mellitus zu den am weitesten verbreiteten Krankheiten beim Menschen. Doch auch unter Haustieren kommt Diabetes in verschiedenen Typen vor. Wir erklären, woran Sie erkennen, ob Ihr Hund oder Ihre Katze eventuell Diabetes hat und was Sie tun können.

Auch bei Hund und Katze gibt es zwei Typen von Diabetes

Genau wie beim Menschen tritt Diabetes auch bei Haustieren hauptsächlich in zwei verschiedenen Typen auf. Bei Typ-1-Diabetes kann das betroffene Haustier von selbst gar kein Insulin mehr produzieren. Wenn das Haustier von Typ-2-Diabetes betroffen ist, wird zwar Insulin produziert, die Mengen sind aber nicht ausreichend oder das Insulin kann nicht richtig wirken. In den meisten Fällen sind Hunde vom Typ-1 betroffen, Katzen von Diabetes Typ 2

Anzeichen dafür dass Ihr Haustier Diabetes hat.

Ein erstes Anzeichen dafür, dass ein Hund oder eine Katze an Diabetes leidet, ist eine stark erhöhte Aufnahme von Wasser. Wenn der Zucker vom Körper nicht genutzt werden kann, wird er mit dem Urin ausgeschieden. Da Zucker Wasser jedoch bindet, entzieht er dem Körper zusätzliches Wasser. Daher trinken betroffene Tiere wesentlich mehr und produzieren entsprechend mehr Urin. Langfristig verlieren die Tiere auch an Gewicht, trotz einer erhöhten Nahrungsaufnahme.

Bei Verdacht auf Diabetes zum Tierarzt gehen

Sollte der Verdacht bestehen, dass ein Haustier an Diabetes leidet, sollte man nicht lange zögern und das Tier einem Tierarzt vorstellen. Dieser kann mit einem Test den unter Umständen erhöhten Zuckergehalt im Urin bestätigen. Sollte sich der Verdacht bestätigen, wird der Tierarzt eine entsprechende Therapie einleiten. Zwar kann eine Erkrankung behandelt werden, jedoch reichen in den wenigsten Fällen Tabletten aus: Häufig muss Insulin gespritzt werden.

Regelmäßige Kontrollen sind wichtig

Wenn Diabetes bei einem Haustier festgestellt wurde, ist es wichtig, dass regelmäßige Kontrolluntersuchungen erfolgen. Dadurch lassen sich beispielsweise Folgeerkrankungen oder andere Probleme frühzeitig erkennen und schnellstmöglich behandeln. Auch das Anlegen eines Tagesprofils kann sinnvoll sein. Genutzt wurden dazu häufig für Menschen ausgelegte Blutzuckermessgeräte, aufgrund der häufigen Ungenauigkeit des Ergebnisses, bieten heute immer mehr Hersteller spezielle Messgeräte für Haustiere an.

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