Schützen Ballaststoffe vor Diabetes Typ-2?

Die Bedeutung von Ballaststoffen für Ihre Gesundheit

Eine ausgewogene Ernährung ist insbesondere für Diabetiker von großer Bedeutung. Allerdings werden die wichtigen Ballaststoffe zu selten in den täglichen Nahrungsplan integriert. Wir wollen Ihnen einen Einblick in den Einfluss von Ballaststoffen auf Ihren Körper geben und Lebensmittel vorstellen, auf die Sie nicht verzichten sollten.

Gemüse, Früchte und Nüsse in die Ernährung integrieren

Hauptsächlich verstecken sich Ballaststoffe in Pflanzen, beispielsweise als Zellulose oder Hemizellulose. Lösliche Ballaststoffe Inulin oder Pektin sind in Früchten, Nüssen sowie Gemüse enthalten. Tierische Lebensmittel wie Fleisch oder Fisch enthalten nahezu keine notwendigen Ballaststoffe. Als Diabetiker sollten Sie mindestens 40 Gramm der Ballaststoffe zu sich nehmen – nach Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE).

Diabetes-Typ-2 mit Ballaststoffen vorbeugen?

Es ist nicht zu voller Sicherheit bestätigt, dass Ballaststoffe tatsächlich Typ-2-Diabetes vorbeugen, allerdings sprechen einige Fakten dafür. Nach Angaben verschiedener Studien, z.B. der DGE, konnte bei einem hohen Konsum von Getreideballaststoffen und Vollkornprodukten anscheinend ein niedrigeres Diabetesrisiko festgestellt werden. Grund dafür sei eine verbesserte Insulinsensitivität. Ein ausgewogener Ballaststoffverzehr hat zudem eine fördernde Wirkung auf die Magen-Darm-Funktionen und leistet allgemein Prävention bei ernährungsbedingten Krankheiten.

Neben Diabetes können Sie mit Ballaststoffen auch Darmkrebs, Verdauungsproblemen und einem Herzinfarkt vorbeugen. Außerdem hilft eine ausgewogene, ballaststoffreiche Ernährung bei einer gewünschten Gewichtsabnahme, da es Sättigungsgefühle auslöst. Auch gesündere Zähne sind ein Vorteil bei dem Verzehr von Ballaststoffen.

Nutzen auch Sie die Stärken von Ballaststoffen – Leben und essen Sie gesund!

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